Es weih­nach­tet sehr und lei­der ist es in vie­len Fami­li­en kei­ne ruhi­ge Kri­sen­zeit.

Wenn es anbrennt … soll­te man den Topf vom Herd neh­men!

Gera­de jetzt vor Weih­nach­ten, am 23. Dezem­ber fra­gen sich vie­le, wie sie »das« noch schaf­fen kön­nen. Der Druck steigt, die letz­ten Geschen­ke müs­sen besorgt wer­den, das Essen will geplant, ein­ge­kauft wer­den, oder es muss gepackt wer­den, um weg­zu­fah­ren, und die Fami­lie zu besu­chen … es brennt an und fühlt sich an, als wür­de man jeden Augen­blick explo­die­ren.

Stop, jetzt ist es DER Moment: Neh­men Sie eine kur­ze hal­be Stun­de Zeit und gehen Sie an die Luft, anstatt in die Luft. Viel­leicht las­sen Sie ein­fach die Gedan­ken lau­fen, holen tief mehr­mals Luft. Dazu ist in der Situa­ti­on fol­gen­der Spruch mein Lieb­ling, »wer schnell ankom­men will, soll­te lang­sa­mer gehen«.

Ein Spa­zier­gang am See zum Bei­spiel hilft … ins Grü­ne gehen, in die Wei­te schau­en und Sauer­stoff kräf­tig tan­ken. Dann kann es geruh­sam zu Ende gebracht wer­den, ohne dass es anbrennt …

Rituale schaffen

Die­se Kri­sen­zeit kön­nen auch Sie ruhig erle­ben. Über­le­gen Sie sich vor­her, wel­che Stra­te­gi­en Sie am meis­ten inspi­rie­ren. Der Stress in der Arbeit kommt zu dem vor Weih­nach­ten. Eigent­lich scha­de! Denn das schöns­te Geschenk, was unse­re Fami­lie schliess­lich Freu­de berei­ten kann, ist Frie­den und schö­ne Erin­ne­run­gen. Viel­leicht ist es der rich­ti­ge Tag, für das sehen alter Fami­li­en-Vide­os oder Foto­al­bum… Frie­den und Zufrie­den­heit sind was Anste­cken­des. Das Alte wird zum »Jetzt«. Es kos­tet nicht viel Zeit und macht die Fami­li­en­ge­schich­te aus.

In vie­len Fami­li­en wird oft der Feh­ler gemacht, sei­nen Über­druck Luft zu las­sen. Und oft die die Fami­lie, als Ein­heit, die­je­ni­ge, die stark dar­un­ter lei­det. Es sind so vie­le schö­ne Momen­te, die gelebt wer­den kön­nen. Trau­en Sie sich, sei­en Sie erfin­de­risch und krea­tiv. Den­ke Sie, an Das, was IHNEN selbst gro­ße Freu­de berei­tet und tei­len Sie es mit. Man­che Ritua­le kön­nen zu die­ser Jah­res­zeit eine wah­re Hei­lung sein. Viel­leicht muss die Weih­nachts­ganz nicht eine Gans sein, es könn­te zum Bei­spiel etwas Lecke­res, was im Vor­aus zube­rei­tet wer­den kann oder kalt geges­sen wer­den kann. Wie­der­um sind man­che Gewohn­hei­ten schäd­lich, weil sie einen belas­ten. Ist es viel­leicht Zeit für neue freu­di­ge Ritua­le?

Ich wün­sche gute Inspi­ra­ti­on und tol­le Ritua­le für ein sehr schö­nes Fest! Sie sind der Dreh­buch­au­tor! Sie gestal­ten Ihr Leben!

Herz­lichst,

Isa­bel­le Tscher­nig-Loren­zi