Mei­ne Green Detox-Woche, rel­oa­ded, Tag 2 ist bis­her ent­spannt … äußer­lich! So die Zeu­gen­aus­sa­gen mei­ner Mit­men­schen.

Heu­te war… ist ein Basen-Smoot­hie-Tag. Es gab im grü­nen Smoot­hie Brenn­nes­sel und Krau­se­dis­tel, Schwarz­kraut, Rotes Eich­blatt­sa­lat, Gur­ke, Apfel, Ing­wer und Zitro­ne, ich berei­te mor­gens für den gan­zen Tag mei­ne geplan­te Rati­on. Ges­tern habe ich zwar mir einen neu­en gemacht, nicht, weil er alle war, son­dern, weil ich abends Lust auf eine sam­ti­ge Kon­sis­tenz zum Löf­feln hat­te, heißt bei mir im Kopf… MANGO. So, heu­te anders mit Basen… inner­lich habe ich mich wie das letz­te Mal gegen die Vor­stel­lung schon im Vor­aus gewährt, kein Obst rein zu tun, weil es so im Buch von Andrea Nos­sem stand. Online steht drin, man kön­ne einen Apfel rein und, hoch erfreut, habe ich 1,5 klei­ne schö­ne, Bio Pino­va Äpfel rein. Sie sind saf­tig und mild. Aber da ist das The­ma mit der Vor­ein­ge­nom­men­heit.

Voreingenommenheit

Wie gesagt, hat­te ich mich gewährt gegen die­sen Basen Smoot­hie, obwohl ich ihn eigent­lich nicht pro­biert habe. Ich hat­te Angst, dass es mir nicht schme­cken wür­de, olle Süß­tan­te. Mit Apfel aller­dings konn­te ich mir das gera­de mal vor­stel­len und die Schei­be Zitro­ne habe ich gut ein Zen­ti­me­ter dick gemacht, Ing­wer habe ich rein und Zimt und »4 Épi­ces« aus mei­ner Hei­mat, so konn­te die Nel­ke auch sei­nen Platz fin­den. Nel­ke ver­bin­de ich, muss ich geste­hen, mit Zahn­schmer­zen. Als Jugend­li­che hat­te ich oft sehr star­ke Zahn­schmer­zen und da hieß es, man sol­le Nel­ke als Stück lut­schen. Tja, es hat mir weder geschmeckt, noch hat es gehol­fen. Also mit Nel­ke habe ich es nicht so, ist aber see­e­e­ehr basisch, Pech halt! Mit die­ser Gewürz­mi­schung durf­te also sogar Nel­ke sei­nen Platz in mei­nen Smoot­hie fin­den. Ich bin echt stolz drauf, dass ich damit sozu­sa­gen den Emp­feh­lun­gen nach­kom­me!

Widerborstigkeit

Etwas Wider­bors­tig füh­le ich mich — ja, es ist anders als gereizt! Klar den­ke ich mir sofort: ich hat­te Krau­se-Dis­tel in mei­nem Smoot­hie! Das spü­re ich, wie mei­ne Resi­li­enz steigt. Par­al­lel ist auch mei­ne »Ver­tei­di­gungs­bar­rie­re« heu­te viel­leicht höher als sonst, so als müss­te ich viel abweh­ren. Wenn ich dar­über nach­den­ke, ist es ein gesun­der Schutz­me­cha­nis­mus, weil mein Orga­nis­mus zwar viel bekommt, aber gleich­zei­tig ist es auch  har­te Arbeit für den gesam­ten Orga­nis­mus. Das schwächt. Ich frie­re zum Bei­spiel ganz oft, ich trin­ke ungern Was­ser, außer heiß. Lie­ber trin­ke ich Tees, Bio Kräu­ter Tees oder Yogi­tees, mit Gewür­zen. Ich brau­che die Gren­ze nach Außen stär­ker als sonst. Ich spü­re sie auch. Allein sein dür­fen… da ich es aber nicht bin, muss ich a bis­serl Abwehr leis­ten 😉

Ich koche nicht und wer­de auch »nor­ma­les Ein­kau­fen« ver­mei­den die­se Woche. Vor­hin habe ich eine Packung von Hari­bo Kir­schen umpa­cken müs­sen, weil sie kaputt war. Der Geruch hingt mir gefühlt Stun­den an den Fin­gern… Kopf­no­tiz: Mas­ke und Weg­werf­hand­schu­he? Wahr­schein­lich spielt sich viel im Kopf ab, des­halb tue ich alles, um im Kopf Ent­span­nung zu brin­gen. Yoga heu­te Mor­gen, mein Ritu­al respek­tie­ren, mein Rhyth­mus erspü­ren und nach mir gehen. Ich ver­mu­te, dass eine sol­che Woche Detox zuhau­se ide­al wäre, wenn alle weg wären. Also allein aber in einer gewohn­ten Umge­bung. Kopf­no­tiz für das nächs­te Mal! Ich bin eh schon eine Wie­der­ho­lungs­tä­te­rin ;-), ich wer­de die Detox-Woche sicher wie­der­ho­len.

Das Gute

Die Nacht war der Ham­mer. Ich habe so gut und tief geschla­fen, wie ich es mag. Um 7 auf­ge­stan­den. Auf­st­eh­ri­tu­al mit viel Ruhe gemacht, ayur­ve­di­sches Ölzie­hen und hei­ßes Was­ser, auf­ge­räumt, Smoot­hie vor­be­rei­tet, Yoga. Ich spür­te bis dahin eine gute Ener­gie in mir, kei­ne Schlapp­heit oder Kraft­lo­sig­keit und auch kein Hun­ger an sich. Ich habe die Kaf­fee­ma­schi­ne ange­schaut und gleich ist mir das Was­ser im Mund (dumm…) gelau­fen. Aber ich bin dezi­diert zum Topf und Was­ser­hahn gegan­gen.

Noch ist kein Auf­räum­drang über mich gekom­men. Ich hat­te aber noch mehr Lust als ges­tern, mich ein­zuigeln und in mir zu hor­chen. Ich habe es nicht die gan­ze Zeit mit Medi­tie­ren oder lesen gemacht. Und ich habe auch ein net­tes Schläf­chen gegen 13 Uhr gemacht. Sys­tem reboo­ten mal zwi­schen­durch tut sehr gut und ist vita­li­sie­rend. Es ist aber nicht meins, Mit­tags­schlaf zu machen, als Kind schon, sehr zum Ver­zwei­feln mei­ner Mut­ter, woll­te ich keins machen. Ent­we­der es über­kommt mich, wenn es nötig ist oder ich kann es ver­ges­sen.

Eine Theorie

Es ist also noch nichts all­zu Abschre­cken­des zu berich­ten. Und gera­de das über­rascht mich: kein Kopf­weh, kein Bauch­grum­mel. Aller­dings habe ich da eine Theo­rie. In der Nacht, bevor ich mit der Detox-Woche anfing, habe ich mit­ten in der Nacht star­ke Bauch­krämp­fe bekom­men. »Frü­her« (mein Mann liebt die­ses Wört­chen 😉  , weil ich es wohl so sage, als sei schon weit über 200, in dem Fall war ich 30–35 Jah­re alt) habe ich manch­mal Stress im Bauch »aus­ge­lebt«, Ärger oder nicht bewuss­ten Stress, und ich habe hef­ti­ge Krämp­fe bekom­men, bis ich auf der Toi­let­te mei­nen Stress raus­ge­las­sen hat­te. Alles klar soweit, muss ich nicht mehr ins Detail gehen?! Danach fing ich mit Yoga an und hat­te es nicht wie­der. Gene­rell bin ich Darm-soli­de. So, jeden­falls in der Nacht von Mon­tag auf Diens­tag wur­de ich von Krämp­fen geweckt und bin auf die Toi­let­te, als ich regis­triert habe, dass mein Darm etwas los­wer­den woll­te. Und tat­säch­lich hat es sich auf der Wei­se, die Sie sich vor­stel­len kön­nen kom­plett geleert. Das The­ma Krämp­fe war geges­sen und ver­ges­sen. Und so hat sich mein Kör­per auf die Detox-Woche vor­be­rei­tet, er hat die Urei­ge­ne Aus­lei­tung vor­ge­nom­men. Der Bam­mel war’s! Und gut wirkt es sich aus, denn ich ver­spü­re kei­nen gro­ßen Hun­ger, ich wür­de nur ger­ne essen, kau­en… so ein Paar Him­bee­ren oder Man­deln… aber: nächs­te Woche!

So jetzt ist es Zeit mein Abend-Smoot­hie an mei­nem Basen­tag, Tag 2 der Green Detox-Woche! Ich hof­fe, es wird Ihnen nicht zu lang­wei­lig, wenn mir (noch) nichts Auf­re­gen­de­res pas­siert. Ich habe aller­dings mein Sport­pro­gram weg­ge­las­sen, die­se Woche gibt es Spa­zie­ren und Yoga als kör­per­li­che Täti­gung. Und ATMEN, das ging nach Yoga Pra­xis heu­te gleich super!

Herz­lichst,

Isa­bel­le Tscher­nig-Loren­zi

 

 

2 Comments

  • Lie­be Isa­bel­le,
    es ist so schön zu lesen, wie es dir ergeht, und ich muss manch­mal breit grin­sen, weil du so ehr­lich schreibst. Eine Fra­ge habe ich; könn­test du den Smoot­hie nicht etwas stü­cki­ger las­sen? Ich mache mei­ne Smoot­hies manch­mal weni­ger flüs­sig, halt nicht so viel Was­ser und dann auch nicht auf der aller­höchs­ten Stu­fe. So kann man ihn dann halb trin­ken und halb kau­en, viel­leicht hilft das dei­nem Kau-Bedürf­nis ein wenig?
    Das mit dem Atmen ken­ne ich, ich bin zwar kei­ne Yoga­leh­re­rin, aber ich mache mir mei­nen Atem öfter mal bewusst, und gera­de bei Stress wird er furcht­bar flach und fin­det nur im obe­ren Brust­korb statt. Dann ein­fach mal in auf­rech­ter Hal­tung tief und bewusst Luft zu holen, län­ger aus­zu­at­men und dem Atem­fluss in Gedan­ken zu fol­gen, das erdet sofort. Und man fragt sich, war­um man das nicht öfter — oder gar immer? — so macht.
    Ich bin gespannt auf dei­nen Tag 3 und dei­ne wei­te­ren Erfah­run­gen.

    • Ach lie­be Doro, ich dan­ke Dir für Dei­ne Worte.Jetzt war ich die­je­ni­ge, die schmun­zeln muss­te. Das mit der Atmung stimmt wirk­lich und ich mer­ke es umso mehr, wenn ich beschäf­tigt bin, dass es nicht so rund läuft. Aller­dings hilft es tat­säch­lich immer wie­der in sich zu hor­chen und auf­merk­sam nach sei­ner Atmung zu »lau­schen«. Genau wie Du mer­ke ich, dass der Bauch ein­ge­zo­gen ist (pfffff-Über­gang zu Ooooooohhhhmmm!), die Atmung flach und im obe­ren Brust­korb. Mit der Regel­mä­ßig­keit der Über­prü­fung und bewuss­ter Atmung ent­steht eine Regu­lie­rung. Alle die­se klei­nen Augen­bli­cken bin ich ganz bei mir, geer­det, wie Du schreibst, es ist wirk­lich so! Tag 3 wird gera­de geschrie­ben! Also auf bald… heu­te wur­de es span­nen­der!
      Isa­bel­le

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