Mei­ne Grü­ne Woche, also Detox Woche mit Grü­nen Smoot­hies und wil­den Kräu­tern, hat heu­te ange­fan­gen. Wie jeder guter Plan hat es schon mal nicht hin­ge­hau­en, dass ich um 6:30 auf­ste­he. Offen­bar war mein Sys­tem heu­te Nacht in Auf­ruhr und die nächt­li­che Pau­se war nicht so erhol­sam. Ich war schon fix und fer­tig, bevor ich mit der Woche anfan­ge, also habe ich mir 45 Minu­ten extra Nacht gegönnt 😉 Schlie­ßend­lich geht es dar­um, sich sel­ber die Mög­lich­keit zu geben, einen guten Start hin­zu­le­gen, was nicht zwangs­läu­fig bedeu­tet, dass es nach Plan läuft. Ja, manch­mal sind Plä­ne eben nicht so gut, was das, was es wird, wenn Plä­ne schei­tern.

Morgens

Also war das Auf­ste­hen auch ohne Kaf­fee zwar etwas spä­ter eben aber durch­aus okay. Tut mir leid, wenn der Begriff Okay etwas zu wün­schen übrig lässt an »Deutsch­ar­tig­keit« und Niveau, aber er bringt auf den Punkt. Als ers­tes habe ich die Kaf­fee­ma­schi­ne eisern igno­riert, ehr­lich gesagt, ich habe nicht ein­mal an sie gedacht. Ich bin ziel­stre­big zu einem Topf, habe Was­ser ein­ge­füllt und habe es sie­ben Minu­ten lang gekocht. Es ist eine ayur­ve­di­sche Metho­de und dient dem Abbau von Schad­stof­fen im Was­ser. Ich trin­ke oft hei­ßes Was­ser im Win­ter, aller­dings tue ich es dafür ein­fach in den Was­ser­ko­cher und bas­ta. Mein Yoga­aus­bil­der, Rein­hard Bög­le, spricht auch immer nur von »ein­fach kochen«, also hm… ob das sein muss, heut­zu­ta­ge, mit unse­rer Was­ser­qua­li­tät, sei dahin­ge­stellt. Jeder ent­schei­det, was ihm intui­tiv taugt oder pro­biert es aus. Jeden­falls gemacht und: gleich noch­mals gemacht, weil es mir geschmeckt hat, yep! Brav habe ich auch einen TL Zeo­lith in ein Glas Was­ser umge­rührt und getrun­ken. Zeo­lith ist ein Gestein in mikro­vi­sier­ter Form, was auf natür­li­cher Art Schad­stof­fe bin­det.

Nach der Dusche habe ich mein Smoot­hie für den Tag »gemixt«. Blut­rei­ni­gen­de Brenn- und Taub­nes­seln, Eich­blatt­sa­lat, 2 aro­ma­ti­sche Bio Bir­nen und ein EL Lein­sa­men, weil ich lei­der zuviel Was­ser rein hat­te 🙁 Damit ist das Löf­feln rich­tig Zeit auf­wen­dig. Egal! Schwamm drü­ber und ver­su­chen! In einer schö­nen Schüs­sel und auf dem Tablett und mit Blick auf… Wol­ken und Regen­him­mel die grü­nen Sup­pe aus­löf­feln. Kau­en war nicht drin, ver­su­chen Sie Was­ser zu kau­en. Also, Kopf­no­tiz: mor­gen viel­leicht mehr »Zeug« und weni­ger Was­ser, schau­en wir mal.

Ansons­ten war es eigent­lich fast ein nor­ma­ler Tag, da ich sehr oft mit einem grü­nen Smoot­hie spät früh­stü­cken, und zwar erst, wenn ich Hun­ger habe. Läuft alles!

Mittags

Naja, nach dem 5 km-Spa­zier­gang war ich etwas atem­los. Lei­der hängt es NICHT mit dem Detox zusam­men, son­dern das habe ich manch­mal… bin wahr­schein­lich eine der weni­gen Yoga­leh­re­rin, die sich manch­mal schwer tut zu atmen. UND NEIN, es hängt NICHT damit zusam­men, dass ich nicht fit bin, weil es nicht zutrifft mit mei­nen ca 60 Km pro Woche. Also das könn­te ich zum Bei­spiel bes­ser genau die­se Woche anschau­en. War­um atme ich so schlecht? Weil irgend­wo Stress… Ok und war­um atme ich mei­nen Stress nicht weg? Also was die ande­ren The­men betrifft, die ich wäh­rend die­ser Detox Woche los­las­sen, klä­ren, auf­räu­men möch­te, gehört die­ses sicher dazu. Stress ist ein gro­ßes The­ma und für jeden sieht es anders aus. Was mich stresst, das weiß ich meis­tens und ich weiß auch, ich kann einen gro­ßen Teil weg­las­sen. Also wer­de ich sor­tie­ren, was für Ver­hal­tens­mus­ter Stress bei mir ver­ur­sa­chen, wo ich eigent­lich mit einer kla­re­ren Hal­tung etwas ver­än­dern könn­te. Um so ein gro­ßes The­ma anzu­schau­en, ist es not­wen­dig es auf­zu­bre­chen in Klein­tei­len. Eins von die­sen Tei­len ist »wenn ich bei mir blei­be, stres­se ich nicht wegen, was die ande­ren alles anders tun könn­ten« ERGO »blei­be bei Dir«. Ein Klacks sozu­sa­gen! Für jemand, der sich immer Gedan­ken macht, wer was war­um wha­te­ver. Klar soweit? Ok, wie Sie sehen, geht hier klar her­vor, auch Coa­ches und Pro­fis haben ihre Macken und »défor­ma­ti­on pro­fes­sio­nel­le«, nobo­dy is per­fect. Und das sage ich nicht als Recht­fer­ti­gung oder Ent­schul­di­gung, jeder hat ein Recht auf sein MENSCH SEIN, dar­um geht es. Ok (ich mag heu­te das Wört­chen ent­stan­den im zwei­ten Welt­krieg und was ursprüng­lich bedeu­tet Zero kil­led, abge­kürzt, O.K.) zurück zu unse­ren Smoot­hies-Schäff­chen! MIR GEHT’S GUT, 14:33 Hun­ger: Zeit für ein Green Smoot­hie Sup­pe!

Abends

Ich merk­te zwi­schen 15 und 16 Uhr die Müdig­keit. Erstaun­lich fin­de ich, dass ich ganz ent­spannt war. Ich war müde und wur­de immer müder und bin ein­ge­schla­fen. Es wur­de zu einem von die­sen wun­der­ba­ren »weg­ge­nickt und frisch auf­ge­wacht« Schläf­chen. Die Kräu­ter Tees wir­ken und tun gut. Ich habe dein Ein­druck, dass ich dau­ernd trin­ken könn­te.

Nun kam der Moment des Grü­nes Ein­kau­fen und, weil ich ein fami­li­en­freund­li­chen Mensch bin, habe ich zusätz­lich zu mei­nem Grün-Lie­fe­ran­ten Café Luna auch noch eine regu­lä­re Ein­kaufs­run­de mit mei­ner Gro­ßen gemacht. Ohne es zu mer­ken, habe ich wohl doch etwas gereizt gewirkt. HA! Lee­rer Bauch, lee­rer Darm und lee­rer Magen, Kopf auch etwas leer. Es wäre jetzt kein güns­ti­ger Augen­blick für eine Rechen­auf­ga­be — ohne Detox übri­gens auch schwie­rig :-O Also GEREIZT war ich, sag­te mei­ne erwach­se­ne Toch­ter. Zu dem Punkt kommt die sozia­le Ebe­ne der Detox-Woche, bin viel­leicht gele­gent­lich gereizt für mei­ne Mit­men­schen. Aller­dings bin ich noch in der Ein­stiegpha­se, viel­leicht wird es bes­ser, wie ich mit dem lee­ren Bauch umge­he (ich schrei­be bewusst nicht Hun­ger, denn ich ver­spü­re kei­nen). Mein Gehirn wie mein Kör­per holen sich wo auch immer die Ener­gie, die sie brau­chen, wahr­schein­lich aus mei­ner Lau­ne, denn sie war stra­pa­ziert. Ja, ich gehö­re zu den Men­schen, die bei Hun­ger etwas … naja … an ihren Gren­zen kom­men. Was es wohl für die ande­ren um mich her­um bedeu­tet ist gera­de nicht meins. Ich habe aber kein Hun­ger. Ich bin nur etwas kraft­los und lang­sam und aus­nahms­wei­se ist ein­kau­fen ein Kraft­akt. Geat­met habe ich und auf Auto­pi­lot gestellt: »schnell raus hier und nach Hau­se«. Denn ich unter­rich­te Diens­tags Yoga, und mei­ne Grup­pe wird mei­ne Gereizt­heit nicht abkrie­gen.

 

So das war’s für den bis­he­ri­gen Tag, viel­leicht kommt etwas spek­ta­ku­lä­res spä­ter 😉 aber mor­gen ist dafür auch noch Zeit. Dan­ke für Ihr- Inter­es­se, Kom­men­ta­re und Lesen.

Herz­lichst,

Isa­bel­le Tscher­nig-Loren­zi

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