Hier kommt ein Detox-Rezept Free Style nach jedem Geschmack.

Wenn man green Smoothies trinkt, kommt man unweigerlich irgendwann darauf, dass es nicht alles ist, was man sich in Sachen Ernährung gut tun kann.

Ich bin jemand, der sein ganzes Leben lang Süßes gegessen hat. Was soll ich sagen? Ich mag eben gerne Süßes, auch wenn es definitiv nicht alles aus der Gesundheitsecke kommt. Ein schwieriges Gespräch, zu viele Termine hintereinander an verschiedenen Orten und irgendwann packt mich mit dem Stress die Lust nach dem süßen Kram. Erdbeere von Haribo waren lange mein Favorit, „je bunter desto doller“!

Und dazu eine schöne Tasse Kaffee, auf der Terrasse in der Sonne genießen.

Manchmal kommt mir die Frage, ob ich wirklich Lust darauf habe oder ob es sich vielmehr um Belohnungen handelte. Klar, ich weiß die Antwort, und das ohne groß überlegen zu müssen. Es ist vielmehr ein Bedürfnis aus der Frust-Ecke als ein Körperbedürfnis. Aber ich bin sehr gut in Selbstausreden: ich brauche es für die Nerven ist meine liebste 😉

Und ich merke auch, dass ich mich selbst ganz schön belügen kann und, was noch viel schlimmer ist, dass ich mich damit ganz schön schlecht behandeln kann. Egal von was, zu viel ist nicht gut. Ob Kaffee, Süßigkeiten, Scharfes, Fleisch oder Käse, nicht zu reden von Alkohol oder Zigaretten, zuviel lässt den Stoffwechsel an die Leitplanke fahren. Zulange und es geht an das Immunsystem. Also will ich gesund leben, ist es nur logisch noch gesünder zu essen, auch für meine Nerven. Sorry, Haribo! Am Ende habe ich möglicherweise mehr Kosten im Bioladen aber das ist für die Gesundheit ein großer Plus, was sich dabei auswirkt, indem weniger Kosten anderer Natur (Ärzte, Physiotherapie, Sondertherapie, Osteopath…) anfallen. Ich bin auch kaum noch krank, keine Erkältung, keine Grippe, keine Stoffwechselkrankheiten…. das meine lieben Leser sind die echten Kosten verursachen.

Jedenfalls koche ich momentan eben vielmehr, vieles nach Rezepten und mehr und mehr, durch die Inspiration, free style! Und daraus entstehen Rezepte, die voll Gemüse (natürlich achte ich gerne auf Bio, damit keine zusätzliche Schadstoffe auch noch dazu kommen, logisch! Da reichen ja die Erdbeeren von Haribo 20 Jahre lang!) sind und guter Zutaten.

Grünes, habe ich schon mehrfach geschrieben, ist Chlorophyll dazu kommen Verdauungsenzyme, die den Eiweiß besser verstoffwechselt. Also Grünes = Detox egal, ob im Smoothie oder in der Pfanne.

Rezept der Woche:

Hier ist es mein Liebling diese Woche: Spinat-Spargel-Kohlrabi- Eisgarnelen Biopfanne mit geriebenen Ingwer und Zitronenschale uuuuuuund mein absolut neues Lieblingskraut: Koriandergrün

  • Ein Bund grüner Spargel
  • 120 g Baby Spinat
  • 1 Kohlrabi
  • 2 Stangen Sellerie
  • 2 Zehen Knoblauch
  • eine Ingwerwurzel
  • eine schöne Biozitrone
  • 2 gestr. EL gutes Kokosöl (Rapunzel, Dr. Georg oder Alnatura)
  • 500 g Eisgarnelen (Mindestens aus nachhaltiger Fischerei, MSC steht auf der Verpackung gegebenenfalls)
  • ein Bund Koriander
  • ein Prise Piment d’Espelette

Das Kokosöl in einen gusseisernen Topf (ich verwende am Liebsten einen Wok) schmelzen lassen, Herd auf mittlerer Hitze stellen. Den Spinat, gewaschen und trocken, dazugeben. Den Knoblauch pressen, hinzufügen und ein gutes Stück frischen Ingwer reiben (die Haut kann ruhig da bleiben. Als Reibe verwende ich eine sehr scharfe schmale Reibe, die es heute in jedem Haushaltswarengeschäft gibt. Und ich reibe es direkt aus der Wurzel, so komme ich nicht mit den Fingern dran!).

Die geschnittenen grünen Spargelstangen, den in Stiften geschnittenen Kohlrabi und den in Scheiben geschnittenen Sellerie füge ich hinzu. Mit groben Himalayasalz und der geriebenen Schale einer halben Biozitrone würzen, pfeffern und den Piment dazugeben. Das Ganze etwa 5 Minuten garen. Die Garnelen hinzufügen, gut umrühren, bis es gar ist, noch etwa zusätzliche 4 Minuten.

Zum Anrichten, ein paar Spargelköpfe anreihen, eine Portion in die Mitte servieren und noch ein bisschen Ingwer und Zitrone darüber streuen. Am Ende, den Koriander, nach Geschmack hinzufügen, ganz oder geschnitten. Fertig das gute Gericht!

Bon appétit!

Herzlichst, Ihre Isabelle Tschernig-Lorenzi